16.03.2020
Aufgewacht...
Nights in white satin,
Never reaching the end...
Oder eben doch...
White noise from Dick van de Kloeten @ 14:24
08.12.2009
Trinkgewohnheit
Lange Nacht gefühlt und weggelacht. Trinke was Dir schmeckt, trinke aus dem Schatz in der Nähe. Höre der Musik zu… sie greift Dir in das Ohr und verschlingt Dich. Lässt Dich fallen wie einen nassen Sack. Es ist wie ein Sturz von einem Hochhaus. Man wartet auf den Aufprall, dennoch hoffend, die Ohnmacht möge einen vorher umarmen. Meist trostlos verwehren wir uns selbst dem noch so kleinsten gehofften Ejakulat unserer Windungen.
So sitze ich in einem Café, denke nach und lasse meine Gedanken so tief fallen, dass ich nur noch hoffen kann, von einer unsichtbaren Kraft wieder hinausgezogen zu werden. Plötzlich, in einer Schnecke aus Luft und Zeit, vollführt sich ein Reigen voller Singsang. Eine Stimme am Nebentisch säuselt und entführt mich in ihrer Nachlässigkeit und süßlich gespielten Lüge in eine Zelle. Schon denke ich, wohl wissend selber schuld zu sein: "Warum? Warum gerade ich?". Weiter in den Gedankenverlorenen Momenten verhaftet, entwinde ich mich dieses Gespräches. Ich betrachte den Himmel und sehe in jeder Kaffeetasse, in jeder ausgetretenen Zigarette, einen besseren Gesprächspartner. Ich fühle die Endlichkeit - ich vermisse das Jetzt. Schon lange nicht mehr anhörend ignoriere ich mein Gegenüber.
White noise from Dick van de Kloeten @ 02:09
02.10.2009
Strahlwasser im hohlen Raum
In der pausbäckigen Gesellschaft des Zeitvertreibs, fliegt der Hund im Kreis und versucht die Ereignisse zu halten. Geworfen, unendlich im Kehren, gehen die Ideen vor der See der vollständigen Wunden verloren. Ohne Gänserich des Fluges und mit der Verschiedenheit. Von der geraden Linie und mit "Unten" verstehend, verwundet er allen Espíritus jeden Tages. Unendlich rückt die Welt im Kegel von Lyra vor. Die Welt fällt dem traurigen Ton folgend in ein tiefes Loch. Habend und fühlend - die Geburt des gestorbenen Kindes. Der Himmel des vollständigen Wassers der Gelöbnisse fällt in einen Teppich. Wenn das standhaft bleibt, wirft die Jagd. Folgt Dir. Schneller ist Unsinnigkeit im Paket genommen und schafft das Recht selbst an.
White noise from Dick van de Kloeten @ 16:12
28.09.2009
GliedErbruch
Gesehen: Nein. gehört: Ja. Gelacht: Viel. Mensch mit steifer Peitsche und harter Hand im Spielefieber. Gedanken in Rosa und pumpend sucht Blut den Weg. Keine Gedanken an das, was hinter der Tür passiert. Verloren stehen die Gedanken auf einem Prügel-Ast und erklimmen den Himmel. Als Schreck und Schrei zugleich öffnet sich nicht die Himmelspforte, mit Schwung prallt die Tür der versteckten Lust gegen den Schweif. Tatü tata - der Bruch eines Muskels verzerrt das Gesicht.
White noise from Dick van de Kloeten @ 18:53
26.09.2009
Das Original
In einer Tiefe des Tiefen / Ein Musiker der neben mir steht / Singt ein Lied von mir / Singt und klaut mein Leben / In einer Tiefe des Tiefsten / Ein Musiker / Weit vor mir läuft er / Lässt mich stehen / Schaut nicht zurück / Stellt mir ein Bein und lässt mich fallen / Mit meinem Lied bewaffnet / In einer Tiefe der Tiefen / Der Musiker hat mich verlassen / Hat mich grußlos stehen lassen / Ich schreibe ein neues Lied und warte / In der Tiefsten Tiefe / Ich der Musiker und neben mir / Ein falscher Freund der meine Lieder stiehlt und mein Leben /Stiehlt ohne zu hinterfragen / Nimmt und verschwindet / Und kommt wieder / Kommt immer wieder / Ich nehme es hin / Als Tiefe Tiefe / Kommt der Dieb und stiehlt weiter / Jahre vergehen, er kommt immer wieder / Klaut Lieder immer wieder / Selber schon oft gedacht / Selber schon vergessen / Er nimmt das was mir am Herzen liegt / Tiefer in der Tiefe / Ein Musiker / Stiehlt / Bewaffnet mit Ekel den ich ihm einst gab / Wie ein Virus schleppt er sich dahin / Tiefer / Fällt der Musiker / Und mit ihm falle ich
White noise from Dick van de Kloeten @ 13:20
24.09.2009
Feuerland wird Wasserwand
Tanzen in gestossener Front und laufen in toter Grabesweile. Persönlich genommene Tänzer fühlen Weile und schwellen dick im Quadrat der Zeitpiraten - fast endlich. Groß im Wort ist der Stichtag gestorben. In aller Feindschaft gewelkt zu einer Butterblume auf Eis. Habegut und Daumenblut, Schwesterreife, Tot-Begreife. Im Fieber erlegte Kälber sterben selber. Gut ist was Blut ist und darf sich beklagen ohne Hast zu besinnen - Sie sich in Endlichkeit. Wasser ist im Feldbereich zu schlucken, ist der Edelteich - begibt sich in die Besinnungslosigkeit um zu platzen wir ein Mastdarm im Füllefieber.
White noise from Dick van de Kloeten @ 20:54
22.09.2009
A-B-C - Wer was wiest wst wumm
Alles arbeitet an air. Bald brauche bch Blarheit. Cchade. Darf durchaus dein. Es erregt einige Endzeitfanatiker. Fielleicht fuch fich. Gerade gedachte Gchwämme gurchdringen gen Gald. Eskapaden enklusive - erwartet eabe ech eas eicht. Vielleicht vehlt vin Vewittersturm ver vie Vacht vewaltig vergewaltigt. Traumtänzer tpringen ten Tod tnd tanzen Tango tm Takt. Grausame Geichen gammeln gm Gurkenwasser. Zum zeigen zu zngenau. Wer weiss wer weiss. Du dachtest delb dst deine Darbe.
White noise from Dick van de Kloeten @ 20:33
19.09.2009
Kreisverkehr
Schließe Deine Augen. Ich zähle die Buchstaben ab und leite Dich mit ruhiger Stimme über ein Zahlengewitter in das Land. Die Schiene führt und befiehlt, meine Lebensader gibt Dir Sicherheit. Du bist in dem Land, welches lauthals den Ausweis beschreit. Steh auf und mach´ Dich auf den Weg. Folge den eindeutigen Signalen - warte nicht auf das Europa und den Heroen. Vertraut fällt der Baum der Gefangenschaft vor meine Füsse. Ich ignoriere und springe in einem Kopfbogen über das Gefängnis des Alltags. An Seilen wird eine alte Bahn gezogen - von tausend Händen. Da steht nunmehr ein Werk aus Stahl und billigem Kunststoff. Ich steige ein und folge dem Schaffner in die Schlafwagenabteile. Er - nach Schnaps riechend - rückt seine Nickelbrille gerade und zeigt mir den Weg nach Norden. Ich folge und schweige. Wohlwissend, der Zug trennt die beiden Kreise die einst Eins waren. Schnell verlässt der Zug den Bahnhof, schnell dieses Land - weinerlich und in einer Trauerblase verhaftet. Ohne Licht das Dunkel sehend und ohne Hoffnung auf ein Gestern. Es wurde gesagt, es würde wieder gut werden, Helligkeit weiche und erscheine erneut. Wenn ich diesen Gedanken in einer Kiste begrabe, scheint der Kreislauf geschlossen. Wenn ich aufwache, ist mir heiß - kalt. Die Richtung des Zuges ist mir nicht bewußt. Lass Dich tiefer sinken. Warte auf die Nachricht - sie erscheint, wenn ich langsam bis drei gezählt habe. 1,2,3...
White noise from Dick van de Kloeten @ 12:08
18.09.2009
Drehkreuzgeschichten
Politisch bittet der flüchtige Blick "hinten" um den Verlust des eigenen Rates. Gesprochen und gemacht, kommt er auch oder geht er? Um zu verstehen, regelt die geordnete Welt seine Welt. Der Sprung sagt Sachen im Kreis und spricht - Sie hörten schon 1000 Zeiten. Entscheiden Sie! Pflanzen Sie eine Leitung und sie brennen! Der Rausch der Nächte bezaubert Ohren mit Wirksamkeit in der Einsamkeit. Wie ein Verlust des ganzen Sinnes. Sie gehen spazieren, gut im Loch der Geschichte seiend und fangen an in unmittelbaren Fotos die Aufmerksamkeitsmitte in Richtung Jugend zu rücken - welche Sie nie hatten. Verletzung und Gut gegen die gleiche Zeit, formt Algorithmus von zwei Wochen und illustriert. Sie machten zum Sein und dem historischen Schwindel: Bilder entbildert. Der ausdrückliche Zug des Weges wachte im Oval der Zeit - langsam in der Einschließung des "Da" auf. Es ist Mitleid, dass der andere "Einer" nicht ist, er beschädigt es, er kam zur "anderen Zeit". Ohne die Blicke des Zuschauers in gesprochenen Wörtern und werfen die Weinflasche als dickbäuchiges Warten in den Brunnen - und - verstehen bis er spricht. Welch Ironie beihaltet eine Schnur - welcher Irrsinn ergibt sich aus der Ursache? Ist leichter Osten leicht - oder macht Nichts nichts? Drehgepeinigt und in Wegen durchlaufen sie. Türen schließen sich, offene Türen. Die Zeit des Zeitvertreibs ist die Dauer des Lebens. Denken Sie es! Empfindlich und die Töne des Ergebnisses der Verabredungsware versuchend. Schlecht rückt alles - er läuft schlecht. Ist der Kreislauf wirklich geschlossen? Gibt es ein erzeugtes Gleichnis, welches in der Brechung der Region geboren ist? Kann das Vieleck Eineck sein? In komfortablen Ecken und mit schwarzem Tarnkappe sieht er seine Arbeit.
White noise from Dick van de Kloeten @ 10:56
16.09.2009
In aller Tiefe in die Höhe gebaut
Wehend im Scheinwerferlicht, gestanden und geschminkt / Bereit für den Wahnsinn der Zeit / Gemessen in diabolischer Liebe / Früh gegangen und gekommen / Essend und Libido verhöhnend / Grade sind gerade / Fein abgestimmt im Laufzirkel der Kraft / Flehend gedachte Träume in Wattekegeln getupft / Nimmersatt ist endlich unenedlich / Und gedrehte Intarsien vollführen einen Tanz / Verwirren und eskapadieren die Bestimmung des Momentes / 7ieben Leben erklimmen das Dach / Leichtfüssig werden reale Bilder erdrosselt / Verlieren ihre Bestimmung im Bestimmten / Du hälst die Erde in den Händen / Spielst mit Wasser und flüssiger Luft / Drehst Dich im Kreis der bedeutungslosen Sätze / Und gewinnst
White noise from Dick van de Kloeten @ 11:22
14.09.2009
Porc Elise
Sie war ein Schwein. Und sie schmeckte mir. Auf einer Scheibe Brot verbrachte sie die vorläufig letzten luftgeschwängerten Momente ihres noch so jungen Lebens. Gedeckelt mit einer dicken Schicht Senf verlies sie das irdische Jetzt und betrat das zerstörerische Gleich. Quälende Momente, langer Gang. Langer Prozess, kleine Wirkung. In braunen Kugeln wiedergeboren begrüssen wir die neue Lebensform und schliessen den Kreis. Auf grünem Gras, dort wo sie niemals lebte, bedeckt der Sud die Erde und macht sich bemerkbar. (Pour Elise)
White noise from Dick van de Kloeten @ 11:55
12.09.2009
Should be, could be you!
Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you! Should be, could be you!
Could be, should be you... black firefly!
White noise from Dick van de Kloeten @ 16:48
10.09.2009
Ein Mann tötet Zeit
Die Tür öffnet sich, ein Mann in schäbiger Montur betritt den Raum. Schwarz fallen seine Gedanken in die Tiefe des Raumes, strahlen dem Ungeziefer in die Augen und lassen sie wie Glühwürmchen erleuchten. Das Zimmer ist nicht groß, eher angepaßt an die Statur des Mannes. Er bewegt sich, macht einen Schritt und fast scheint es als falle der Alltag von ihm ab. Ein Hut verschwindet, unscheinbar. Der nächste Schritt entfernt das Beinkleid. Und weiter: Die Jacke fließt seinen Körper hinab und der knöcherne Korpus eines erschlafften Geistes offenbart sich den anwesenden Kriechtieren. Ein weiterer Schritt, die Gestalt fällt in sich zusammen. Auf Knien krabbelnd beugt sich zunächst sein Kopf, Augenblicke später erlischt das Augenlicht in einem Flammenmeer. Der Mann lebt - er zieht seinen Körper weiter und weiter. Es kommt einem vor, als verfolge er ein Ziel. Nicht sichtbar für den Zuschauer, aber trotz Stille, hörbar erscheint es dennoch. Weiter und weiter, Fuß - Hand - Arm. Alles unterliegt dem Schwund der Meter, alles verschwindet im Staub. Plötzlich - kaum erahnbar - ein seufzen. Fast ein wimmern, so kommt es einem vor. Wie aus dem Nichts sind alle Extremitäten wieder da. Setzen sich zusammen, von Geisterhand geführt, zu einer neuen Form. Am Ende des Zimmers angekommen steht der Mann auf, zieht sich Kleidung aus dem vor ihm stehenden Schrank an, nimmt einen Hut von der Hutstange und verschwindet wortlos aus dem Zimmer. Hinter ihm kracht die Tür, ein heißer Wind durchzieht den Raum und entflammt einen in der Ecke stehenden Kanister Petroleum. In einem Feuermeer untergehend, schreien die Kriechtiere um ihr Leben. Doch sie haben ihr Leben verwirkt - verwirkt durch die Dunkelheit der Jahre. Schreie, welche zu spät kamen.
White noise from Dick van de Kloeten @ 20:53
08.09.2009
Augenmaß auf das Leben
Getan im Wahn / Festung gedacht / Ehemals im Wahn und gelacht / Käufer summen den Verdacht / Sehen und gesehen - ausgemacht / Im Frieden wie im - und - weiter / Hat alles Acht-ung / Mit Macht gehen und Verlies / In Trauer gelebt und geniesse den Moment / Ohne / Macht / Und Wohlstand verbracht / Stets in Einigkeit verlassen / Um die Freude und Sucht zu erbringen / Die Hassenden bleiben gelassen / Füllen aus was war / Füllen ein was ist / Bleiben still / Fühlen nicht - was ich will / Gerädert und ohne Fahrt / Findend und alleine / Keine Macht über DAS / WAS ich kann es fassen und / Gehe mit dem Rücken zur Wand / Teil von DIR / Und Teil der Welt / Denkend und gefällt - es MIR / !
White noise from Dick van de Kloeten @ 08:58
07.09.2009
Es ist eine Zeit...
...gekommen, in welcher wir uns schlagen und alles in Schutt und Asche legen. Es ist die Zeit - ja DIE Zeit - für den eigenen Verlust. Fahrend werfen wir die Steine unserer eigenen Geschichte in den Vulkan der Zeit und schauen uns selber beim eigenen Sterben zu. Wir schreien und freuen uns über eine Verstümmelung und über das, was wir lieben. Gehend verlieren wir unsere Würde und würde ich... nicht denken würde ich... sterben! Haltlos gemacht und unter strammer Geißel gepeinigt. Ein Scherz des Lebens vertraut uns und verliert sich in schwarzer Gedankenlust, wohl fühlend den Boden nie zu erreichen und stets zu fallen. Fällt er - hält er. Geht er - steht er. Springt er - stinkt er. Gedankenspiele kreuzen die Wege...
White noise from Dick van de Kloeten @ 16:19
04.09.2009
Zeit haben...
...ist eine Angewohnheit, überschätzt und schön geredet. Sitz! Steh! Eine Stelle ist das Leben, eine andere Stelle ist das Gefängnis. Du bewegst den Körper in ewig schlaffer Bewegung und siehst wie der Verstand weicht und in den Himmel steigt. Drehen. Im Kreis laufen und warten. Bissig, zahm. Schreiend und kreischend. Ein Lauf verlässt den Hals der Trauer. Laufend und immer laufend. Im steten Kreis kreisend. So gesehen und doch verachtet. Zeitlos steht der Gedanke im Raum und wirbelt mit Worten, dem Kegel gleich, eine Zeichenkette voller Hände in die Luft. So geben - so nehmen. Die Wahl ist stets vermessen, warten ist der Zeit Lohn. So schwillt sie an - die Zeit. Stehend im eigensten Saft, brüllend und hoffend. Im Kreis, ja im Kreis: Dort vollziehen sich Träume. Leben den Moment und begleiten die Seelen in den Schlaf der Leben heißt. Zeitlos und vermessen springen die Momente des Lebens auf und ab. Wohlwissend, bald zu sterben. Der Hoffnung Nahrung gebend vollzieht sich die Gier in stiller Metamorphose. Aus Gier wird Leben, aus Leben ein Traum. Wortlos lässt sich nur der Rest ertragen, ertragen und besitzen. Dabei werden alle Gedanken gleichförmig und stehlen dem Zeitlichen die Verinnerlichung. Naja, war das schon alles? Wohl kaum! Der Gedanke lebt einen Traum.
White noise from Dick van de Kloeten @ 10:08
01.09.2009
Ich werfe Scherben auf dein Grab
Sehnsucht und Ferne, geblieben in einer Blase Leben. Fühlend und drehend sitze ich im Sud der gesprochenen Worte. Wohlwissend, die Zeit arbeitet immer gegen uns. Nie verstanden, schon seit Jahren. Ich lausche der Nacht und den Gedanken aus der Ferne. Geräusche... und verzerrt, so dringt es zu mir durch. Ich achte und beachte: Augen starren mich an und ich schaue verschämt auf den Boden - schreie leise. So leise, dass ich nicht einmal mir selbst den Schrei abkaufe. Ich hätte achten können. Schon lange. Hätte da sein können. Schon immer. Jetzt erscheint der Moment als eine Endlosigkeit und verwirrt. Er verschleppt Gefühle und leidet selbst am meisten. Ja. Ich gestehe mir ein, Lustmensch zu sein. Ist es verwerflich diese Weisheiten über Jahre zu nihilieren? Wohl kaum.
White noise from Dick van de Kloeten @ 16:15
31.08.2009
Ihr blöden Dummwürmer!
Totgesoffen und totgefressen. Ich habe eine griechische Insel. Der Baby-Pandy - wurde der in Honig eingelegt? Sie ist wunderhübsch. Eine ausgesprochen ordentliche Bedienung. Sagen, Einstellung und Beispiel nehmen. Er ist...Stil - hat Klasse. Schätzchen. Wie ist Ihre Adresse? Obdachlos. Ja, das ist richtig. Ich habe nichts gegessen. Jetzt - sofort. Keine Last für diesen Staat. Arrogantes Miststück. Und trinke nicht wieder. Innenminister. Ich kann doch nicht mal Schreibmaschine. Dort hinten. Herr Innenminister. Ich bringe Ihnen brüderliche Grüsse. Will der mich verarschen? Ja, nur ein toter Russe ist ein guter Russe. Ja, toll! Oh, mein Gott. Die schreiben was sie wollen. Ja, ja. Und wie? Ich weiß es nicht. Die Frustration in der Innenstadt. Und das wäre doch ein Jammer. In ein Tief geraten. Keine Panik. Die Geschichte hat uns bewiesen...Nach wie vor, die Schuld Europas. Immer am Dollar orientiert. Ich bin so irre reich. Herr Ober! Aha, ähm: Sind Sie der Manager? Wir sind zu fett! Ich liebe es! Hier ist etwas Bargeld. Haltet eure blöden Klappen. Schnauze zu! Mein Baby. Hier entlang bitte! Sie haben dem Baby das Leben gerettet. Ich auch nicht. Jetzt wird es nicht mehr lange dauern. Der Tod ist ein großer Gleichmacher. Was ist schwarz mit krausen Haaren und voller Löcher? Was ist alt, dumm und hat nur einen halben Magen? Eins, zwei, drei!
White noise from Dick van de Kloeten @ 23:26
physiognomalie
wenn das hirn wüsste, das es weiss. wenn das herz die einfachheit seiner mechanik erkannte und vor schreck und scham stehen bliebe. wenn das loch im vorderteil des kopfes keine speise, keinen trank mehr gierig aufnähme und der letzte laut längst verklungen ist. dann, ja dann geht es unter geschrei und augensekret in einen länglichen graben; gebettet in einen kasten aus holz. tief vergraben wie ein schatz. wenn das hirn nur wüsste, das es weiss, mein freund. dann würde es dir lieder singen von bibliothekskadetten, die schon morgens mit dem morgenstern wedeln, von saubohnen mit speck, von frauen, rot und prall wie die äpfel am baum. von sonnengegerbten tagen des meeres, von den sieben todsünden des windes. vom heimatland der stimmen in der nacht und den zarten pflanzen im schwarzen federkleid. wenn das herz die einfachheit seiner mechanik erkannte und dir von den geheimen kammern erzählte, die als feinstimmiges uhrwerk den weltenlauf bestimmen. wenn das loch im vorderteil des kopfens offen steht und mit torfmoos gefüllt alle worte in einem vereint. dann, ja dann mein freund, ist es zeit hinabzusteigen. sieh: "da liegt der hund begraben!"
White noise from Dick van de Kloeten @ 17:51
25.08.2009
brighton 2
zehn uhr am brighton pier / du und ich / wir haben uns verloren / irgendwo zwischen dem kies / liegen noch die reste des gespräches / vom pier kommt musik / und lautes geschrei / zu uns herüber / stumm sitzen wir / nebeneinander / und wissen beide / wir haben uns / heute verloren / nichts wird bleiben / ich habe dich / verlassen / weil ich dich liebe / will ich sagen / das feuerwerk / an jedem sonnabend / im sommer am brighton pier / kommt mir zuvor...
...ich schweige scharf und ich schäme mich kurz
White noise from Dick van de Kloeten @ 14:30
friedenfeilenfalschfut
furchtbar fiele feuchte fruchtbare fruchtfliegen fliegen frontal fröhlich frohlockend, flötend fahrrad fahrend forbei. fanatisch fickend findet ferdinand franz faulhuber, finanzanalystin fridagunde funke fast fachmännisch frivol, falls fünf fiese finger fordern: "fünf für fünf, fagott für fridas fotze!" fatalerweise feige feigen fisteln flüsternd fluchen: familienplanung fordert furchtbar fiele fragen, fielleicht fiele falten, fielleicht feilchen. finale fummelfeiern fröhlicher franziskanermönche finden freitags furzende fäkalienfreunde. für fruchtfliegen fielleicht fielfältig.
White noise from Dick van de Kloeten @ 08:19
14.08.2009
Reizfaktor: Pornotropfen-Revolution
Ein Bild schneidet meinen Weg. Nie gedacht - stets ausgelacht und zur Seite geschoben. Scheiß egal. Es ist keine Intelligenz und kein Mittel zur Findung. Es ist umständlich und tief gebaut. Keine Arroganz zieht ein, kein Elend bleibt mir erspart. Ich tanze auf dem Grab meiner eigenen Vorfreude. Sehe und werde gesehen, zeige die Kälte. Gebe der Kälte die notwendige Schicht der Verzweifelung. Werde Eins mit dem Uneins und sterbe in jeder Sekunde. Todgeweiht und einmarschierend verzerre ich meine eigene Zukunft. Falle in lethargische Fresken und verliere mich in Unscheinbarkeiten. Kurze Momente binden mich an Seelen aus vergangenen Zeiten. Zeiten, welche trostlos die Weile suchen. Eine Weile ohne Pflege und Reflektion. Ohne Straffheit, ohne Ziel. Wie immer: gedacht in vagen Momenten, verloren in der Einsamkeit und Tiefe der Dunkelheit. Wie ein Schwamm scheint der Moment zu leben - sich zu fügen. Kehrseitig fällt ein Baum, lange nicht bewegt. Zögerlich stirbt sein Wurzelwerk und überflutet den Abend der Freiheit. Nichts.
White noise from Dick van de Kloeten @ 12:05
10.08.2009
Ein Peinstein hat Atemnot
Gekaufte Wünsche riechen nach Salbe. Nach einem Gel geklöppelt von Kinderhänden - wortlos. Steht der Gedanke vor Dir? Ist ein Reim Kaufgeld? Schüttelst Du das Weiße von der Seele? Brauchlos und gradwandernd. Schaue und schaue. Einmal, gehend. Ein zweites Mal, stehend. Ein drittes Mal, kämpfend. Erreicht er das Ziel? Erreicht der reicht? Schamlos und bewundernd. Haltlos und stets bunt, reisend sind Wassersäulen im Quadrat geordnet. Eine Ordnung ohne Rahmen, der Gesellschaft die Wut in das Gesicht bellend. Wir bleiben - für immer! Nicht die Rahmen geben uns das Muster, es sind eigene Mauern. Mauern geschlagen aus Fleischbergen des eigenen Todes. Weich und sanft prallt die See gegen sich bewegende Wände. Grün und rot. Geschlagen in Lustfehden - heißgeliebt und ausgespielt.
Frei sein, ein Luxus. Und in Verbindung? Gesellt sich gerne, vermeidet die Nähe. Aschfahl ist die Trübung der eigenen Gedanken. Geschlagen mit Nicht-Beachtung, gequält und storniert, um die Schläge zu fangen. Weich im Herzen schaut der alte Mann auf das Haus seiner Träume - nichtwissend, dabei den eigenen Gedanken für den ureigensten Suizid betrachtend und den lustverformten Wahnsinn begehrend, schrittweise zu sterben. Alter geht, Schönheit kommt. Tempo-Wolken passieren meine Weggefährten. Schreien laut und verlassen die Einsamkeit der Frost-Fehler. Und das Warme gibt die Vollendung. Leere verlässt die Staubhülle und schreit abermals nach einer Gier der Musik. Wohlklingend und behäbig verlasse ich diesen Weg um Dir die Nähe zu geben. Die Nähe für die lange Reise. Wenig bepackt - dennoch unendlich. Du gehst aus dem Feld und suchst die Blume, welche Dir das geben kann, was Du verdient hast. Du kannst es erahnen, nicht wissen. Du kannst es fühlen, aber nicht ertragen. Fehlverhalten pflastert den Unrat der Geschichte. Deiner Geschichte. Gefallener Geschichte.
White noise from Dick van de Kloeten @ 23:40
Sehnsucht ist tätowiert von Innen
Er wird sterben. Ich hatte Schmerzen. Enttäuschung ist gemalt, gemalt auf einer Leinwand ohne Haut und ohne Halt. Kein Fehler fördert - kein Fehler bleibt. Still fließt die Farbe stromaufwärts in die Tiefe. Und die unglaubliche Lust verlustiert sich in Uneins - und in Krach - und Dröhnen. Verwaltet, verschaltet: falscher Weg, richtige Stadt. Strassenlärm im Schuh. Schneller Schritt, folglos und rudimentär. Egalisiert zieht der Vogel mit dem schwarzen Gewand seine Kreise. Im richtigen Moment fallen Kopfschmerz und Elend vom Himmel. Erdspalten schlucken und begehren, begehren und fressen. Und Du stehst hier? Nein. Schon immer gefühlt - schon immer gedacht. Bleibt der Weg der gleiche Begleiter? Zu hoffen wäre vermessen, zu glauben vergebens. Flügelschläge peitschen das rohe Fleisch.
White noise from Dick van de Kloeten @ 10:14
09.08.2009
Transportfehlerüberwurfleisten
Keine Macht geht und... - oder kommt wieder. So oder ähnlich fühlt sich ein Tritt an. Blau und verzogen. Still und schnell. Ich warte und fliege. Fliege in Deine Trauer. Du bist so alleine im Feld. Gehst weit, weit weg und weinst Deinen Schmerz durch den Bauch in einen Farbeimer voller Lust. Du sagst: "Schmerz ist mein Weg und Trauer ist mein Ziel!" Ich folge dem Gedanken. Zeitweise. Verliere mich im Trotz der eigenen Gedanken. Schreiend wird Geschichte gespuckt. Sie wird bunt unter einer Brille mit nacktem Oberkörper als Totgeburt verehrt. Ein Götze und Meister, ein Held und Fels im Kreis der Zeiger. Rotation lässt Dich erschauern. Bauernopfer pfählen Deine Befehle und brechen Deine Seele... - aus. Du spielst mit Gedanken und stehst im eigenen Kot. Bewirfst Deine Freunde mit Zweifeln und Lustbrocken um Dich zu wehren. Was siehst Du vor "Die"? Nichts? Oder Deine eigene Vergangenheit?
Du kannst "Sie" real machen - oder "Es" und alles entgleitet. Fehlinformationen und Ruhestörung - ein Leben ohne Farbe und Bleiche. Weiß und Schwarz. Und Träume sind Schwarz-Weiß. Ein Fehltritt fehlt noch. Egal und wichtig. Bedacht springt der Gaul in die Höhe. Er schreit und besudelt Dich mit einem Ejakulat aus weißer und roter Seelenrotze. Kein Schrei dringt durch die Nacht. Kein Schrei.
White noise from Dick van de Kloeten @ 23:21
04.08.2009
Keine Fahrt für den toten Köter
Der Hund stirbt - er ist tot. In meinem verbogenem Gehirn trete ich die Überreste in die Sinnlosigkeit meines Glaubens. Trabe durch mein eigenes Ich und fühle die Luft die uns umringt. Sie würgt und schleicht, sie flattert und treibt. Treibt uns in die Falle um sich selbst den Magen auszupumpen. Dabei ist Zurückhaltung der Jahre ersichtlich. Der Jahre, welche mich formten und schrittweise töteten. Wie ein Bild an der Wand, welches im Scheinwerferlicht die Farbe verliert. Dabei fällt die Haut auf den Boden. Ich esse gerne für einen Pfennig Schwarz. Oder auch "nur" eine jahrelanges Begehren. Gefüllt ergibt sich die Lösung: keine Lösung!
Das habe ich nun davon. Selber in der einen Schuld, selber sehend. Laufe ich oder nicht? Ich denke ja. Aber die Geschichte treibt mich zurück. Du schaffst einen - oder keinen - Meter.
White noise from Dick van de Kloeten @ 22:36
30.07.2009
Rot ist keine Farbe, Du Arsch!
Lichterkette. Leck´ mich. Was glaubst Du? Licht? Du hast Dein Auge auf mich geworfen, Du frierst. Ich schlage vor, Du lehnst ab. Ich schlage nochmals vor, Du lehnst wieder ab - und lehnst Dich vor. Zeigst mir, woher Du den Namen trägst, den Du trägst: Schlampe! Gelb, weiß - und rot. Was werde ich tun? Wenn wir zurückkommen und ich Dich will. Einfach nur Angst, alleine fühlen. Angst - und Du liebst ihn so. Wenn wir - Kopf in die Luft - und dann ein wenig laufen. Sie rennen umher - ein anderer Montag. Oh glücklicher Tag, an dem Sofa entlang. Ich bin nicht hier wegen des Geldes, schau meine Hände an. Ein langer Weg - weit entfernt von Deinem Haus. Alle meine Pläne sind zerstört, ich wundere mich - alleine. Nur Erinnerungen um mich herum.
Ja, Du hast mich getragen, brachtest mich hinein. Schwarzer Schnee, das Rote riecht. Du weißt was ich meine? Dreck an der Wand - er brachte den Tod. Und Dein Schöpfer? Er spuckt Dich an, verachtet Dich. Es ist nicht kompliziert. Ich erhebe mich, ich bin doch - ein wenig schwierig.
White noise from Dick van de Kloeten @ 17:43
28.07.2009
Ein Joghurtbecher namens Arschlecker
Kannengießer, Stromvernichter. Abgesichert und garnicht gerne dabei, flog der Teller durch den Raum und ich traute meinen Augen kaum. Etwas sehen und verstehen - was mir schwer fiel - auch jetzt, nicht vorstellbar. Am Kopf vorbei, die Brüste einer Blondine streifend, krachte der Teller gegen den Kopf des Kellners. Da mit voller Wucht geworfen, teilte sich der Kopf in zwei Teile. Mit einem Löffel bewaffnet machte sich die Heerschar der Arschkriecher daran, den Kopf von Gehirnmasse und Knochenteilen zu säubern. So ist es nun einmal: Idioten und Gerne-Esser der eigenen Hart-Urinade. Ein Pilz befällt Dich, Fäulnis zerstört das Genital und der Fuß wird eine Hand.
Du stehst vor der geschlossenen Tür, verlässt die Straße und fällst um. Der Teller fliegt immer noch. Wie ein Bummerang verfolgt Dich das Gelächter der Leute, welche den toten Kellner schänden und mit seinen Gedärmen spielen. Süß, so süß. Verlogene Welt, spielt mit der Scham anderer Welten. Sieht, läuft und schlägt sich die Füße ab. Mit einem goldenen Beil.
White noise from Dick van de Kloeten @ 13:50
25.07.2009
Flatrate-Kiffen oder warum stinkt es hier?
Das ist die Geschichte einer Reinheit. Einer Reinheit der wir täglich entfliehen und ihr dennoch den Rücken offerieren um gegeißelt zu werden. So freut es die Nihilisten der Ferne, es ist eine Festung der Lust und Verlustigung - geboren im Sud der Straße. Nochmals: Stirb! Oder lebe! Mach´ es wie Du willst, auf dem Fahrrad oder in der Bahn. Schnell oder langsam. Es ist schwarzes Haar in meinem Mund. Gefallen von einem Olivenbaum und mit einer lüsternden Nuance. So wird man Freiwild, ohne Tabak und Drogen. War ich schon mal - hier. Oder? In denke, also lass´ ich es...
Laufen und sehen. Es ist eine gelbe Farbe, oder heller, manchmal dunkel. Feuer und Eis in einer Person, dass wünsche ich mir. Ist erreicht, wenn ich mich recht entsinne. Oder doch nicht? Doch! Es ist grausam. Einsam. Nicht wie Du denkst, nicht wie Du meinst. Es ist der gleiche Trott der uns immer wieder einholt, es ist die Trauer. Es ist schrecklich und dunkel. Wir werden dem Licht den Schritt zertreten. Wucht und Macht in einem Tritt. Gerne und oft, gamacht und gelacht. Freuden und Gemachtes. Ich hoffe darauf... auf die Schnur die uns hält. "Oder auch nicht", sagte ich zu mir selbst. Da war sie schon wieder, die Frage nach dem Sinn und der endlosen Freiheit. Hast Du die Wahl? In aller Regel nicht.
White noise from Dick van de Kloeten @ 10:35
24.07.2009
Tscheggers en at nol tus wasnol
In einer Samtgemeinde wohlfühlen. Das mach´ ich mal so. Oder ich fliege in die unscheinbare Welt meiner Federträume und verlasse den Moloch und Dreck um zu atmen und die Gedanken der globalistischen Ätze zu ertränken. Ziele - Wege - Meinungen. Gemacht. Oder Ungemach, im Mantel der Lust, im Stiefel der Gesellschaft marschierend. So sehe ich Dich: Einsam, Zweisamkeit im rechten Augenlid um Dich zu töten und zu erretten. Bleibt mir die Wahl? Nein. Bleibt mir die Wahl? Immer, immer wieder, natürlich. Gelaufen um zu stehen und die Welt zu greifen. Zu greifen und zu begreifen. Das Begreifen. Das wollte der alte Herr - verließ sein Ziel und die Gedanken an andere Werte.
Brav sagte er "Danke". "Danke - Danke", klang es aus seinem Munde. Er ließ die Worte fallen wie einen nassen Sack voller Rattenblut und Kuddeln einer verwehsten Leiche aus dem Weiher. Er angelte und fand sich selbst - getötet als Schwein - und stinkend. Voller Maden gefüllt war sein Mund. Eine Banane hat sich geöffnet und das Innerste nach Außen gekehrt.
Auf kleinen Kinderbeinen krabbelnd, eine Seite verkrüppelt, sich bewegend wie ein im Schlachthof gestürztes Rind, schlug ich meinen faulen Zeh ab und steckte ihn der Standuhr in den Rachen. So ließ die Zeit mir keine Zeit, der Weg wurde weiter und gefährlich - richtig gefährlich! Doch Mühe lohnt, der Stumpf meiner Schritte vibrierte durch die alte Kolonie. Ich warf Falschgeld in die Straßen und schrie aus vollem Halse: "Sturz der Meinungsmache, Sturz dem falschen Wort-Propheten!" Humpelnd und desillusioniert wankte ich von danen, da an der Ecke kein Korken starb und kein Sarg meine Lieder hörte. Ein Flugzeug nahm mich mit. Ich sagte noch einmal "Lebe Wohl" zu mir selbst und fand die Kälte - und Ruhe.
White noise from Dick van de Kloeten @ 12:06
23.07.2009
Gerede und Gesei im Falle des Falles - 8en
Im Fall - gesehen. Stehend und stumm. Sei. Du bist - froh und (un)eins - zu sein. So ist es bezeichnend und eindeutig zu sichten - aber auch ein Gefühl zu werden um die Sinne zu berauschen. Läufst Du den Weg der Seele hinab, bist Du verträumt und verbalgt um die Träne zu trinken und das eigene Blut zu erbrechen. Nein sagte er: "Ich bin nicht... - noch etwas anderes Rotes!" So oder ähnlich könnte ein Gespräch verlaufen um sich richtig mit der Thematik der Endlosigkeit zu verknüpfen. Und Du denkst, wir können nicht anders? Weit gefehlt, ist es doch rudimentär vorhanden. Nein, er wird sich fügen, nein, er wird sich belügen. Belügen und erfassen, erfassen und gleiten, sehen und sterben. Nein, nein. Die Worte klingen so schön, so rein. Nein.
Regelfern, regelverhaftet: Treffen der Bollwerke einer Nation, getragen aus einer brachial verwahrlosten Struktur. Tanze auf dem Grab der Feier einer Welt der Leidenden. Oder schiebe Dich weiter in die Reihe, aus der Reihe, fern der Reihe. Wir werden 8en und ver8en. Zweisamkeit außen vor: Luft - because of you!
White noise from Dick van de Kloeten @ 11:57
22.07.2009
Ein "Nein" für den Erfolg - Sarg aus Stein
Macht und Sein - Google sei Dank. Da sind wir, in einer neuen Welt der Tippertanten. Wirst Du Teil oder nur ein Halm? Geschichten der Seele gehen in die Menisken von Phrasen, mit der Willkürlichkeit der Augen im Scheinwerferlicht einher. Ich sage: Nein! Nein und Ja - Seinen so oft und so (ur)eigen(st)en reflektierenden Stimmigkeiten (doch: immer) gehorchend. Wollen wir Maske oder wollen wir Thron? Sind wir GROß oder sind wir klein? Schwebe in der Hand - kein EINERLEI, kein 2ERLEI. Wir sind da - alles eine Zahl. 1900 x gesehen und Brunei wird unabhängig. Fortschritt gleich Zukunft - Einheit gleich Kraft. Regen gleich Leben und wir...wir kümmern uns um einen Ring. Kreisrund und schön, wie ein Schritt so weit, wie der blaue Weg in anderer Farbe. Schritte leise, Schritte laut, Schritte fern und Schritte ohne Ziel. Kein Verständnis zeigend, keinem Hinweis folgend. Nicht denken und sein - oder sicher zu sein. Lass´ es wie vorher das Leben bestimmen. Das wird das erfolgreichste Modul für uns sein. Die Welt degeneriert sich selbst, wie ein Wunder, was ein Wunder...Geh´ Kito, geh´!
Aber nicht - nein, aber nicht! Nicht fern, nicht nahe am Stern. Bleibe Dir treu und versehe Dich mit Scham und einem Bollwerk, um die Krankheit Leben zu beleben. Fürstlich entlohnt aus traditioneller Modalität, geschaffen um zu fallen. Keiner kann, alle wollen, wir müssen. Müssen das sein, was sein muß. Oder kann.
White noise from Dick van de Kloeten @ 21:16
Ode in Froh: Bambi beging Selbstmord
Danke für Nichts? So gemeint und so gesehen, ein Wandel ohne Verstand. Langes Haar und aufgetaut, tot, liegend mit einer Kugel im Kühler. Der Mord war kein Mord - der Mord war Erlösung. Gemachtes Bett und ewiger Frieden - Frieden für die Töne des Friedens. Ich sehe Dich an - Abbey.
White noise from Dick van de Kloeten @ 09:01

