10.08.2009

Ein Peinstein hat Atemnot

Gekaufte Wünsche riechen nach Salbe. Nach einem Gel geklöppelt von Kinderhänden - wortlos. Steht der Gedanke vor Dir? Ist ein Reim Kaufgeld? Schüttelst Du das Weiße von der Seele? Brauchlos und gradwandernd. Schaue und schaue. Einmal, gehend. Ein zweites Mal, stehend. Ein drittes Mal, kämpfend. Erreicht er das Ziel? Erreicht der reicht? Schamlos und bewundernd. Haltlos und stets bunt, reisend sind Wassersäulen im Quadrat geordnet. Eine Ordnung ohne Rahmen, der Gesellschaft die Wut in das Gesicht bellend. Wir bleiben - für immer! Nicht die Rahmen geben uns das Muster, es sind eigene Mauern. Mauern geschlagen aus Fleischbergen des eigenen Todes. Weich und sanft prallt die See gegen sich bewegende Wände. Grün und rot. Geschlagen in Lustfehden - heißgeliebt und ausgespielt.
Frei sein, ein Luxus. Und in Verbindung? Gesellt sich gerne, vermeidet die Nähe. Aschfahl ist die Trübung der eigenen Gedanken. Geschlagen mit Nicht-Beachtung, gequält und storniert, um die Schläge zu fangen. Weich im Herzen schaut der alte Mann auf das Haus seiner Träume - nichtwissend, dabei den eigenen Gedanken für den ureigensten Suizid betrachtend und den lustverformten Wahnsinn begehrend, schrittweise zu sterben. Alter geht, Schönheit kommt. Tempo-Wolken passieren meine Weggefährten. Schreien laut und verlassen die Einsamkeit der Frost-Fehler. Und das Warme gibt die Vollendung. Leere verlässt die Staubhülle und schreit abermals nach einer Gier der Musik. Wohlklingend und behäbig verlasse ich diesen Weg um Dir die Nähe zu geben. Die Nähe für die lange Reise. Wenig bepackt - dennoch unendlich. Du gehst aus dem Feld und suchst die Blume, welche Dir das geben kann, was Du verdient hast. Du kannst es erahnen, nicht wissen. Du kannst es fühlen, aber nicht ertragen. Fehlverhalten pflastert den Unrat der Geschichte. Deiner Geschichte. Gefallener Geschichte.