30.07.2009

Rot ist keine Farbe, Du Arsch!

Lichterkette. Leck´ mich. Was glaubst Du? Licht? Du hast Dein Auge auf mich geworfen, Du frierst. Ich schlage vor, Du lehnst ab. Ich schlage nochmals vor, Du lehnst wieder ab - und lehnst Dich vor. Zeigst mir, woher Du den Namen trägst, den Du trägst: Schlampe! Gelb, weiß - und rot. Was werde ich tun? Wenn wir zurückkommen und ich Dich will. Einfach nur Angst, alleine fühlen. Angst - und Du liebst ihn so. Wenn wir - Kopf in die Luft - und dann ein wenig laufen. Sie rennen umher - ein anderer Montag. Oh glücklicher Tag, an dem Sofa entlang. Ich bin nicht hier wegen des Geldes, schau meine Hände an. Ein langer Weg - weit entfernt von Deinem Haus. Alle meine Pläne sind zerstört, ich wundere mich - alleine. Nur Erinnerungen um mich herum.
Ja, Du hast mich getragen, brachtest mich hinein. Schwarzer Schnee, das Rote riecht. Du weißt was ich meine? Dreck an der Wand - er brachte den Tod. Und Dein Schöpfer? Er spuckt Dich an, verachtet Dich. Es ist nicht kompliziert. Ich erhebe mich, ich bin doch - ein wenig schwierig.

28.07.2009

Ein Joghurtbecher namens Arschlecker

Kannengießer, Stromvernichter. Abgesichert und garnicht gerne dabei, flog der Teller durch den Raum und ich traute meinen Augen kaum. Etwas sehen und verstehen - was mir schwer fiel - auch jetzt, nicht vorstellbar. Am Kopf vorbei, die Brüste einer Blondine streifend, krachte der Teller gegen den Kopf des Kellners. Da mit voller Wucht geworfen, teilte sich der Kopf in zwei Teile. Mit einem Löffel bewaffnet machte sich die Heerschar der Arschkriecher daran, den Kopf von Gehirnmasse und Knochenteilen zu säubern. So ist es nun einmal: Idioten und Gerne-Esser der eigenen Hart-Urinade. Ein Pilz befällt Dich, Fäulnis zerstört das Genital und der Fuß wird eine Hand.
Du stehst vor der geschlossenen Tür, verlässt die Straße und fällst um. Der Teller fliegt immer noch. Wie ein Bummerang verfolgt Dich das Gelächter der Leute, welche den toten Kellner schänden und mit seinen Gedärmen spielen. Süß, so süß. Verlogene Welt, spielt mit der Scham anderer Welten. Sieht, läuft und schlägt sich die Füße ab. Mit einem goldenen Beil.

25.07.2009

Flatrate-Kiffen oder warum stinkt es hier?

Das ist die Geschichte einer Reinheit. Einer Reinheit der wir täglich entfliehen und ihr dennoch den Rücken offerieren um gegeißelt zu werden. So freut es die Nihilisten der Ferne, es ist eine Festung der Lust und Verlustigung - geboren im Sud der Straße. Nochmals: Stirb! Oder lebe! Mach´ es wie Du willst, auf dem Fahrrad oder in der Bahn. Schnell oder langsam. Es ist schwarzes Haar in meinem Mund. Gefallen von einem Olivenbaum und mit einer lüsternden Nuance. So wird man Freiwild, ohne Tabak und Drogen. War ich schon mal - hier. Oder? In denke, also lass´ ich es...
Laufen und sehen. Es ist eine gelbe Farbe, oder heller, manchmal dunkel. Feuer und Eis in einer Person, dass wünsche ich mir. Ist erreicht, wenn ich mich recht entsinne. Oder doch nicht? Doch! Es ist grausam. Einsam. Nicht wie Du denkst, nicht wie Du meinst. Es ist der gleiche Trott der uns immer wieder einholt, es ist die Trauer. Es ist schrecklich und dunkel. Wir werden dem Licht den Schritt zertreten. Wucht und Macht in einem Tritt. Gerne und oft, gamacht und gelacht. Freuden und Gemachtes. Ich hoffe darauf... auf die Schnur die uns hält. "Oder auch nicht", sagte ich zu mir selbst. Da war sie schon wieder, die Frage nach dem Sinn und der endlosen Freiheit. Hast Du die Wahl? In aller Regel nicht.

24.07.2009

Tscheggers en at nol tus wasnol

In einer Samtgemeinde wohlfühlen. Das mach´ ich mal so. Oder ich fliege in die unscheinbare Welt meiner Federträume und verlasse den Moloch und Dreck um zu atmen und die Gedanken der globalistischen Ätze zu ertränken. Ziele - Wege - Meinungen. Gemacht. Oder Ungemach, im Mantel der Lust, im Stiefel der Gesellschaft marschierend. So sehe ich Dich: Einsam, Zweisamkeit im rechten Augenlid um Dich zu töten und zu erretten. Bleibt mir die Wahl? Nein. Bleibt mir die Wahl? Immer, immer wieder, natürlich. Gelaufen um zu stehen und die Welt zu greifen. Zu greifen und zu begreifen. Das Begreifen. Das wollte der alte Herr - verließ sein Ziel und die Gedanken an andere Werte.
Brav sagte er "Danke". "Danke - Danke", klang es aus seinem Munde. Er ließ die Worte fallen wie einen nassen Sack voller Rattenblut und Kuddeln einer verwehsten Leiche aus dem Weiher. Er angelte und fand sich selbst - getötet als Schwein - und stinkend. Voller Maden gefüllt war sein Mund. Eine Banane hat sich geöffnet und das Innerste nach Außen gekehrt.
Auf kleinen Kinderbeinen krabbelnd, eine Seite verkrüppelt, sich bewegend wie ein im Schlachthof gestürztes Rind, schlug ich meinen faulen Zeh ab und steckte ihn der Standuhr in den Rachen. So ließ die Zeit mir keine Zeit, der Weg wurde weiter und gefährlich - richtig gefährlich! Doch Mühe lohnt, der Stumpf meiner Schritte vibrierte durch die alte Kolonie. Ich warf Falschgeld in die Straßen und schrie aus vollem Halse: "Sturz der Meinungsmache, Sturz dem falschen Wort-Propheten!" Humpelnd und desillusioniert wankte ich von danen, da an der Ecke kein Korken starb und kein Sarg meine Lieder hörte. Ein Flugzeug nahm mich mit. Ich sagte noch einmal "Lebe Wohl" zu mir selbst und fand die Kälte - und Ruhe.

23.07.2009

Gerede und Gesei im Falle des Falles - 8en

Im Fall - gesehen. Stehend und stumm. Sei. Du bist - froh und (un)eins - zu sein. So ist es bezeichnend und eindeutig zu sichten - aber auch ein Gefühl zu werden um die Sinne zu berauschen. Läufst Du den Weg der Seele hinab, bist Du verträumt und verbalgt um die Träne zu trinken und das eigene Blut zu erbrechen. Nein sagte er: "Ich bin nicht... - noch etwas anderes Rotes!" So oder ähnlich könnte ein Gespräch verlaufen um sich richtig mit der Thematik der Endlosigkeit zu verknüpfen. Und Du denkst, wir können nicht anders? Weit gefehlt, ist es doch rudimentär vorhanden. Nein, er wird sich fügen, nein, er wird sich belügen. Belügen und erfassen, erfassen und gleiten, sehen und sterben. Nein, nein. Die Worte klingen so schön, so rein. Nein.
Regelfern, regelverhaftet: Treffen der Bollwerke einer Nation, getragen aus einer brachial verwahrlosten Struktur. Tanze auf dem Grab der Feier einer Welt der Leidenden. Oder schiebe Dich weiter in die Reihe, aus der Reihe, fern der Reihe. Wir werden 8en und ver8en. Zweisamkeit außen vor: Luft - because of you!

22.07.2009

Ein "Nein" für den Erfolg - Sarg aus Stein

Macht und Sein - Google sei Dank. Da sind wir, in einer neuen Welt der Tippertanten. Wirst Du Teil oder nur ein Halm? Geschichten der Seele gehen in die Menisken von Phrasen, mit der Willkürlichkeit der Augen im Scheinwerferlicht einher. Ich sage: Nein! Nein und Ja - Seinen so oft und so (ur)eigen(st)en reflektierenden Stimmigkeiten (doch: immer) gehorchend. Wollen wir Maske oder wollen wir Thron? Sind wir GROß oder sind wir klein? Schwebe in der Hand - kein EINERLEI, kein 2ERLEI. Wir sind da - alles eine Zahl. 1900 x gesehen und Brunei wird unabhängig. Fortschritt gleich Zukunft - Einheit gleich Kraft. Regen gleich Leben und wir...wir kümmern uns um einen Ring. Kreisrund und schön, wie ein Schritt so weit, wie der blaue Weg in anderer Farbe. Schritte leise, Schritte laut, Schritte fern und Schritte ohne Ziel. Kein Verständnis zeigend, keinem Hinweis folgend. Nicht denken und sein - oder sicher zu sein. Lass´ es wie vorher das Leben bestimmen. Das wird das erfolgreichste Modul für uns sein. Die Welt degeneriert sich selbst, wie ein Wunder, was ein Wunder...Geh´ Kito, geh´!
Aber nicht - nein, aber nicht! Nicht fern, nicht nahe am Stern. Bleibe Dir treu und versehe Dich mit Scham und einem Bollwerk, um die Krankheit Leben zu beleben. Fürstlich entlohnt aus traditioneller Modalität, geschaffen um zu fallen. Keiner kann, alle wollen, wir müssen. Müssen das sein, was sein muß. Oder kann.

Ode in Froh: Bambi beging Selbstmord


Du sollst nicht...das sein was Du sein willst. Engel, sei was Du fühlst. Oder sein scheint zu sein. Du verstehst es, Dich zu wenden und zu erkennen - kein Engel, ein Engel. Es ist das, was wir Geschichte nennen, oder Freiheit, oder Kunst, oder oder oder...Ich bleibe der Natur treu, ich schwebe ohne Glut - und ohne Haut. Ich bin so nackt und so klein. Nicht auf ewig - aber für immer. Denn eines ist gewiss: Wer nicht im net/script ist - der ist nicht...und Bambi ist erschossen worden. Oder einfach nur gestorben - wahrscheinlich Selbstmord! Im Kegel der Sätze. Kein Schreck - oh NEIN! Sei fröhlich und entspannt. Immer nur die Jagd nach der Haftigkeit der Elemente. In keiner Phase verlassen immer gelassen. Sein. Sei. Des Zeichners Feder ist verbogen und verwoben mit bestaunten Trauben in einsamer Hand - lebe den Verstand und die Hoffnung. Danke - für NICHTS!
Danke für Nichts? So gemeint und so gesehen, ein Wandel ohne Verstand. Langes Haar und aufgetaut, tot, liegend mit einer Kugel im Kühler. Der Mord war kein Mord - der Mord war Erlösung. Gemachtes Bett und ewiger Frieden - Frieden für die Töne des Friedens. Ich sehe Dich an - Abbey.