Ein Bild schneidet meinen Weg. Nie gedacht - stets ausgelacht und zur Seite geschoben. Scheiß egal. Es ist keine Intelligenz und kein Mittel zur Findung. Es ist umständlich und tief gebaut. Keine Arroganz zieht ein, kein Elend bleibt mir erspart. Ich tanze auf dem Grab meiner eigenen Vorfreude. Sehe und werde gesehen, zeige die Kälte. Gebe der Kälte die notwendige Schicht der Verzweifelung. Werde Eins mit dem Uneins und sterbe in jeder Sekunde. Todgeweiht und einmarschierend verzerre ich meine eigene Zukunft. Falle in lethargische Fresken und verliere mich in Unscheinbarkeiten. Kurze Momente binden mich an Seelen aus vergangenen Zeiten. Zeiten, welche trostlos die Weile suchen. Eine Weile ohne Pflege und Reflektion. Ohne Straffheit, ohne Ziel. Wie immer: gedacht in vagen Momenten, verloren in der Einsamkeit und Tiefe der Dunkelheit. Wie ein Schwamm scheint der Moment zu leben - sich zu fügen. Kehrseitig fällt ein Baum, lange nicht bewegt. Zögerlich stirbt sein Wurzelwerk und überflutet den Abend der Freiheit. Nichts.
14.08.2009
Reizfaktor: Pornotropfen-Revolution
White noise from Dick van de Kloeten @ 12:05