Totgesoffen und totgefressen. Ich habe eine griechische Insel. Der Baby-Pandy - wurde der in Honig eingelegt? Sie ist wunderhübsch. Eine ausgesprochen ordentliche Bedienung. Sagen, Einstellung und Beispiel nehmen. Er ist...Stil - hat Klasse. Schätzchen. Wie ist Ihre Adresse? Obdachlos. Ja, das ist richtig. Ich habe nichts gegessen. Jetzt - sofort. Keine Last für diesen Staat. Arrogantes Miststück. Und trinke nicht wieder. Innenminister. Ich kann doch nicht mal Schreibmaschine. Dort hinten. Herr Innenminister. Ich bringe Ihnen brüderliche Grüsse. Will der mich verarschen? Ja, nur ein toter Russe ist ein guter Russe. Ja, toll! Oh, mein Gott. Die schreiben was sie wollen. Ja, ja. Und wie? Ich weiß es nicht. Die Frustration in der Innenstadt. Und das wäre doch ein Jammer. In ein Tief geraten. Keine Panik. Die Geschichte hat uns bewiesen...Nach wie vor, die Schuld Europas. Immer am Dollar orientiert. Ich bin so irre reich. Herr Ober! Aha, ähm: Sind Sie der Manager? Wir sind zu fett! Ich liebe es! Hier ist etwas Bargeld. Haltet eure blöden Klappen. Schnauze zu! Mein Baby. Hier entlang bitte! Sie haben dem Baby das Leben gerettet. Ich auch nicht. Jetzt wird es nicht mehr lange dauern. Der Tod ist ein großer Gleichmacher. Was ist schwarz mit krausen Haaren und voller Löcher? Was ist alt, dumm und hat nur einen halben Magen? Eins, zwei, drei!
31.08.2009
Ihr blöden Dummwürmer!
White noise from Dick van de Kloeten @ 23:26
physiognomalie
wenn das hirn wüsste, das es weiss. wenn das herz die einfachheit seiner mechanik erkannte und vor schreck und scham stehen bliebe. wenn das loch im vorderteil des kopfes keine speise, keinen trank mehr gierig aufnähme und der letzte laut längst verklungen ist. dann, ja dann geht es unter geschrei und augensekret in einen länglichen graben; gebettet in einen kasten aus holz. tief vergraben wie ein schatz. wenn das hirn nur wüsste, das es weiss, mein freund. dann würde es dir lieder singen von bibliothekskadetten, die schon morgens mit dem morgenstern wedeln, von saubohnen mit speck, von frauen, rot und prall wie die äpfel am baum. von sonnengegerbten tagen des meeres, von den sieben todsünden des windes. vom heimatland der stimmen in der nacht und den zarten pflanzen im schwarzen federkleid. wenn das herz die einfachheit seiner mechanik erkannte und dir von den geheimen kammern erzählte, die als feinstimmiges uhrwerk den weltenlauf bestimmen. wenn das loch im vorderteil des kopfens offen steht und mit torfmoos gefüllt alle worte in einem vereint. dann, ja dann mein freund, ist es zeit hinabzusteigen. sieh: "da liegt der hund begraben!"
White noise from Dick van de Kloeten @ 17:51
25.08.2009
brighton 2
zehn uhr am brighton pier / du und ich / wir haben uns verloren / irgendwo zwischen dem kies / liegen noch die reste des gespräches / vom pier kommt musik / und lautes geschrei / zu uns herüber / stumm sitzen wir / nebeneinander / und wissen beide / wir haben uns / heute verloren / nichts wird bleiben / ich habe dich / verlassen / weil ich dich liebe / will ich sagen / das feuerwerk / an jedem sonnabend / im sommer am brighton pier / kommt mir zuvor...
...ich schweige scharf und ich schäme mich kurz
White noise from Dick van de Kloeten @ 14:30
friedenfeilenfalschfut
furchtbar fiele feuchte fruchtbare fruchtfliegen fliegen frontal fröhlich frohlockend, flötend fahrrad fahrend forbei. fanatisch fickend findet ferdinand franz faulhuber, finanzanalystin fridagunde funke fast fachmännisch frivol, falls fünf fiese finger fordern: "fünf für fünf, fagott für fridas fotze!" fatalerweise feige feigen fisteln flüsternd fluchen: familienplanung fordert furchtbar fiele fragen, fielleicht fiele falten, fielleicht feilchen. finale fummelfeiern fröhlicher franziskanermönche finden freitags furzende fäkalienfreunde. für fruchtfliegen fielleicht fielfältig.
White noise from Dick van de Kloeten @ 08:19
14.08.2009
Reizfaktor: Pornotropfen-Revolution
Ein Bild schneidet meinen Weg. Nie gedacht - stets ausgelacht und zur Seite geschoben. Scheiß egal. Es ist keine Intelligenz und kein Mittel zur Findung. Es ist umständlich und tief gebaut. Keine Arroganz zieht ein, kein Elend bleibt mir erspart. Ich tanze auf dem Grab meiner eigenen Vorfreude. Sehe und werde gesehen, zeige die Kälte. Gebe der Kälte die notwendige Schicht der Verzweifelung. Werde Eins mit dem Uneins und sterbe in jeder Sekunde. Todgeweiht und einmarschierend verzerre ich meine eigene Zukunft. Falle in lethargische Fresken und verliere mich in Unscheinbarkeiten. Kurze Momente binden mich an Seelen aus vergangenen Zeiten. Zeiten, welche trostlos die Weile suchen. Eine Weile ohne Pflege und Reflektion. Ohne Straffheit, ohne Ziel. Wie immer: gedacht in vagen Momenten, verloren in der Einsamkeit und Tiefe der Dunkelheit. Wie ein Schwamm scheint der Moment zu leben - sich zu fügen. Kehrseitig fällt ein Baum, lange nicht bewegt. Zögerlich stirbt sein Wurzelwerk und überflutet den Abend der Freiheit. Nichts.
White noise from Dick van de Kloeten @ 12:05
10.08.2009
Ein Peinstein hat Atemnot
Gekaufte Wünsche riechen nach Salbe. Nach einem Gel geklöppelt von Kinderhänden - wortlos. Steht der Gedanke vor Dir? Ist ein Reim Kaufgeld? Schüttelst Du das Weiße von der Seele? Brauchlos und gradwandernd. Schaue und schaue. Einmal, gehend. Ein zweites Mal, stehend. Ein drittes Mal, kämpfend. Erreicht er das Ziel? Erreicht der reicht? Schamlos und bewundernd. Haltlos und stets bunt, reisend sind Wassersäulen im Quadrat geordnet. Eine Ordnung ohne Rahmen, der Gesellschaft die Wut in das Gesicht bellend. Wir bleiben - für immer! Nicht die Rahmen geben uns das Muster, es sind eigene Mauern. Mauern geschlagen aus Fleischbergen des eigenen Todes. Weich und sanft prallt die See gegen sich bewegende Wände. Grün und rot. Geschlagen in Lustfehden - heißgeliebt und ausgespielt.
Frei sein, ein Luxus. Und in Verbindung? Gesellt sich gerne, vermeidet die Nähe. Aschfahl ist die Trübung der eigenen Gedanken. Geschlagen mit Nicht-Beachtung, gequält und storniert, um die Schläge zu fangen. Weich im Herzen schaut der alte Mann auf das Haus seiner Träume - nichtwissend, dabei den eigenen Gedanken für den ureigensten Suizid betrachtend und den lustverformten Wahnsinn begehrend, schrittweise zu sterben. Alter geht, Schönheit kommt. Tempo-Wolken passieren meine Weggefährten. Schreien laut und verlassen die Einsamkeit der Frost-Fehler. Und das Warme gibt die Vollendung. Leere verlässt die Staubhülle und schreit abermals nach einer Gier der Musik. Wohlklingend und behäbig verlasse ich diesen Weg um Dir die Nähe zu geben. Die Nähe für die lange Reise. Wenig bepackt - dennoch unendlich. Du gehst aus dem Feld und suchst die Blume, welche Dir das geben kann, was Du verdient hast. Du kannst es erahnen, nicht wissen. Du kannst es fühlen, aber nicht ertragen. Fehlverhalten pflastert den Unrat der Geschichte. Deiner Geschichte. Gefallener Geschichte.
White noise from Dick van de Kloeten @ 23:40
Sehnsucht ist tätowiert von Innen
Er wird sterben. Ich hatte Schmerzen. Enttäuschung ist gemalt, gemalt auf einer Leinwand ohne Haut und ohne Halt. Kein Fehler fördert - kein Fehler bleibt. Still fließt die Farbe stromaufwärts in die Tiefe. Und die unglaubliche Lust verlustiert sich in Uneins - und in Krach - und Dröhnen. Verwaltet, verschaltet: falscher Weg, richtige Stadt. Strassenlärm im Schuh. Schneller Schritt, folglos und rudimentär. Egalisiert zieht der Vogel mit dem schwarzen Gewand seine Kreise. Im richtigen Moment fallen Kopfschmerz und Elend vom Himmel. Erdspalten schlucken und begehren, begehren und fressen. Und Du stehst hier? Nein. Schon immer gefühlt - schon immer gedacht. Bleibt der Weg der gleiche Begleiter? Zu hoffen wäre vermessen, zu glauben vergebens. Flügelschläge peitschen das rohe Fleisch.
White noise from Dick van de Kloeten @ 10:14
09.08.2009
Transportfehlerüberwurfleisten
Keine Macht geht und... - oder kommt wieder. So oder ähnlich fühlt sich ein Tritt an. Blau und verzogen. Still und schnell. Ich warte und fliege. Fliege in Deine Trauer. Du bist so alleine im Feld. Gehst weit, weit weg und weinst Deinen Schmerz durch den Bauch in einen Farbeimer voller Lust. Du sagst: "Schmerz ist mein Weg und Trauer ist mein Ziel!" Ich folge dem Gedanken. Zeitweise. Verliere mich im Trotz der eigenen Gedanken. Schreiend wird Geschichte gespuckt. Sie wird bunt unter einer Brille mit nacktem Oberkörper als Totgeburt verehrt. Ein Götze und Meister, ein Held und Fels im Kreis der Zeiger. Rotation lässt Dich erschauern. Bauernopfer pfählen Deine Befehle und brechen Deine Seele... - aus. Du spielst mit Gedanken und stehst im eigenen Kot. Bewirfst Deine Freunde mit Zweifeln und Lustbrocken um Dich zu wehren. Was siehst Du vor "Die"? Nichts? Oder Deine eigene Vergangenheit?
Du kannst "Sie" real machen - oder "Es" und alles entgleitet. Fehlinformationen und Ruhestörung - ein Leben ohne Farbe und Bleiche. Weiß und Schwarz. Und Träume sind Schwarz-Weiß. Ein Fehltritt fehlt noch. Egal und wichtig. Bedacht springt der Gaul in die Höhe. Er schreit und besudelt Dich mit einem Ejakulat aus weißer und roter Seelenrotze. Kein Schrei dringt durch die Nacht. Kein Schrei.
White noise from Dick van de Kloeten @ 23:21
04.08.2009
Keine Fahrt für den toten Köter
Der Hund stirbt - er ist tot. In meinem verbogenem Gehirn trete ich die Überreste in die Sinnlosigkeit meines Glaubens. Trabe durch mein eigenes Ich und fühle die Luft die uns umringt. Sie würgt und schleicht, sie flattert und treibt. Treibt uns in die Falle um sich selbst den Magen auszupumpen. Dabei ist Zurückhaltung der Jahre ersichtlich. Der Jahre, welche mich formten und schrittweise töteten. Wie ein Bild an der Wand, welches im Scheinwerferlicht die Farbe verliert. Dabei fällt die Haut auf den Boden. Ich esse gerne für einen Pfennig Schwarz. Oder auch "nur" eine jahrelanges Begehren. Gefüllt ergibt sich die Lösung: keine Lösung!
Das habe ich nun davon. Selber in der einen Schuld, selber sehend. Laufe ich oder nicht? Ich denke ja. Aber die Geschichte treibt mich zurück. Du schaffst einen - oder keinen - Meter.
White noise from Dick van de Kloeten @ 22:36